Meine Heimat Schlesien               

 

 

Schlesien ein Land der Dichter und Denker

...    ein Land mit vielen Klöstern und Kirchen, mit Städten, Kurorten , Gebirgen,

...   mit Flüssen und sonstigen Sehenwürdigkeiten. 

 

  

 

 

Sehenswürdigkeiten in Schlesien

Städte in:
Niederschlesien: Breslau, Glatz, Kamenz, Frankenstein, Münsterberg, Bunzlau, und andere,
Oberschlesien: Neisse, Patschkau, Ottmachau, Oppeln, Brieg, Kattowitz, und andere.

Klöster und Wallfahrtsstätten
Albendorf, Grüssau, Wartha, Heinrichau, Trebnitz, Wallstadt

Flüsse:

Die Oder (Länge 910 km): 

Die Oder entspringt im Odergebirge, 25 km östlich von Olmütz, ist im Unterlauf in Westoder und Ostoder geteilt und mündet aus dem Stettiner Haff bei Swinemünde mit drei Mündungsarmen in die Ostsee.
1888–1939 wurde sie von Cosel bis Breslau kanalisiert. Sie ist durch Kanäle mit dem Oberschlesischen Industriegebiet, mit der Weichsel sowie über Oder-Spree-Kanal und Oder-Havel-Kanal mit Berlin verbunden.

Die Nebenflüsse der Oder
von links:
Oppa, Zinna, Hotzenplotz, Glatzer Neiße, Ohle, Lohe, Weistritz, Katzbach, Bober, Queis
und die Görlitzer Neiße


von rechts:
Olsa, Ruda, Birawka, Klodnitz, Malapane, Stober, Weide, Bartsch, Warthe und Netze

Gebirge:
Riesengebirge mit Schneekoppe (Seilbahn zur Schneekoppe von Krummhübel aus)
Isergebirge
Heuscheuergebirge (Felsengebirge, sehr sehenswert)
Glatzer Bergland
Zobten u.a.

 


Heilige Hedwig   

Heilige Hedwig, Herzogin von Schlesien   ---   "Schlesien in Kirche und Welt"

Hedwig wurde im Jahre 1174 auf Schloß Andechs am Ammersee/ Oberbayern geboren. Ihre Erziehung und Bildung erhielt sie im Benediktinerinnenkloster Kitzingen, dem zu jener Zeit ihre Tante als Äbtissin vorstand. Als Tochter Bertholds IV., Graf von Andechs und Herzog von Meranien (Dalmatien), war Hedwig mit verschiedenen Fürsten- und Herrscherhäusern Europas verwandt und verschwägert.

Mit zwölf Jahren wurde sie mit Herzog Heinrich I., dem Bärtigen, von Schlesien verheiratet und führte mit ihm eine glückliche Ehe, aus der eine siebenköpfige Kinderschar hervorging. Nach 22-jähriger Ehe gelobten Hedwig und Heinrich Enthaltsamkeit.

Nachdem Herzog Heinrich I. im Jahre 1201 die Regierung des Herzogtums Schlesien von seinem Vater übernommen hatte, setzten Heinrich und Hedwig die Kultivierung Schlesiens durch die Anwerbung Deutscher und deren Ansiedlung in Schlesien fort, gründeten im Jahre 1201 das Kloster Trebnitz, in das sie 1203 Zisterzienserinnen aus Bamberg holten, und im Jahre 1222 die Zisterzienserabtei Heinrichau bei Münsterberg.

Hedwig wird als wohltätig und großmütig beschrieben, worin sie von ihrem Gatten unterstützt wurde. Gleichwohl ging sie mit den ihr für die Hofhaltung und den persönlichen Bedarf zur Verfügung stehenden Mitteln durchaus sparsam bis asketisch um, was dazu führte, dass gesagt wurde, es sei besser, ein Armer der Herzogin zu sein als ihr zu dienen. Ihr Mildtätigkeit und Fürsorglichkeit für die Menschen und das Herzogtum Schlesien brachten ihr den Ruf einer vortrefflichen Landesmutter ein.

Im Jahre 1238 starb Hedwigs Gatte Herzog Heinrich I., im Jahre 1241 fiel ihr Sohn Herzog Heinrich II., der Fromme, in der Mongolenschlacht bei Wahlstatt.

Hedwig zog sich nun nach Trebnitz zurück und führte ein Leben als Nonne in dem von ihr mitgegründeten Kloster. Am 15.10.1243 starb sie in Trebnitz und wurde in der Klosterkirche beigesetzt.
Papst Clemens IV. sprach Hedwig am 26.3.1267 heilig. Ihr Gedenktag ist der 16. Oktober.

Sie ist die Schutzpatronin Schlesiens, der Heimat-vertriebenen – auch über konfessionelle Grenzen hinweg, und wird von Deutschen und Polen gleichermaßen verehrt.

Dargestellt wird die hl. Hedwig nicht selten mit einer Krone auf dem Haupt und einem Kirchenmodell auf dem Arm, z. B. an der Dombrücke in Breslau.

Lit.: Melchers, E., Melchers, H.: Das große Buch der Heiligen – Geschichte und Legenden im Jahreslauf, München 1980, S. 688-690; Apostolischer Visitator der Katholiken aus dem Erzbistum Breslau(Hrsg.): Heimatbrief der Katholiken aus dem Erzbistum Breslau, Nr. 3 / Juli 1993, S. 34-35; www.heiligenlexikon.de/BiographienH/Hedwig_von_Schlesien.htm; Werner, F.: Hedwig von Schlesien, in: Lexikon der christlichen Ikonographie, Band 6, Rom u. a. 1974, S. 473-478.

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Schlesierland –mein Heimatland,

         wir seh´n uns wieder am Oderstrand!

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