Verschiedenes / Persönliches

Inhalt:

  • Kirchlicher Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau
  • Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
  • Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth
  • Zentrales Standesamt in Berlin
  • Erste Absolventen an der „Dreiländer-Universität Neiße“
     

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Kirchlicher Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau

Der Kirchliche Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau, ist behilflich bei Familien-/Ahnenforschung, Nachlassangelegenheiten (Erbenermittlung), Urkundenbeschaffung und Rentenangelegenheiten.

 

Anschrift:

Kirchlicher Suchdienst

Heimatortskartei-Zentrum Passau
Ostuzzistraße 4

94032 Passau

Tel.:  08 51 / 95 16 69 - 0

Fax:  08 51 / 95 16 69 - 33

Internet: www.kirchlicher-suchdienst.de

E-Mail: ksd-passau@kirchlicher-suchdienst.de

 

Im Heimatortskartei-Zentrum Passau sind für Oberschlesien und Niederschlesien über 7 Millionen Personendaten erfasst, insgesamt etwa 20 Millionen Personendaten. Es handelt sich hierbei um tote und noch lebende Personen.

Insgesamt sind bis heute noch 600.000 Vertriebenenschicksale ungeklärt. Diese Zahl bezieht sich auf alle Vertreibungsgebiete. Der Aufenthaltsort und das Schicksal dieser Vertriebenen sind den Heimatortskarteien unbekannt geblieben. Die Zahl ist nicht den Vertreibungsverlusten gleichzusetzen.


Alle Daten der Heimatortskartei sind elektronisch erfasst und von Datenträgern abrufbar.


Im Archiv des Kirchlichen Suchdienstes befinden sich auch noch über 120.000 Poststücke, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr zugestellt werden konnten. Kriegsgefangenenpost und Feldpostbriefe,  die viel von Heimweh, Verzweiflung, aber auch von Sehnsucht und Liebe handeln. Der Kirchliche Suchdienst ist bemüht, die Poststücke im Rahmen der Sachbearbeitung den Absendern oder Empfängern bzw. deren Angehörigen  zuzustellen.

 

Im Archiv in Passau befinden sich unter anderem eine große Anzahl regelmäßig erscheinender Heimatzeitschriften (Heimatblätter).

Der kirchliche Suchdienst entstand bei Kriegsende, um Vertriebenen und Flüchtlingen bei der Suche nach ihren zivilvermissten Angehörigen zu helfen. Später wurden für die einzelnen Betreuungsgebiete (Vertreibungsgebiete) Heimatortskarteien gegründet. Ihre segensreiche Tätigkeit wird noch für längere Zeit erforderlich sein.

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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Anschrift:

Werner–Hilpert-Straße 2

34112 Kassel

Tel.: 0 18 05 / 70 09-99

Fax:  05 61 / 70 09-221

E-Mail: info@volksbund.de

Internet: www.volksbund.de

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 

·         wurde 1919 gegründet,

·         ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Das Motto seiner Arbeit lautet: "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden",

·         hilft Angehörigen bei der Suche nach den Gräbern und der Klärung von Kriegsschicksalen.

 

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Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth

 

Zur Linderung der materiellen Not nach dem Zweiten Weltkrieg wurde als erster Schritt zu einem sozialen Ausgleich vom Wirtschaftsrat der drei Westzonen am 8. August 1949 das „Soforthilfegesetz“ beschlossen.

Entschädigungen für Vermögensverluste waren darin noch nicht vorgesehen.

Am 1. September 1952 trat das Lastenausgleichsgesetz in Kraft und ersetzte das o.a. „Soforthilfegesetz“. Der Lastenausgleich trug wesentlich zur sozialen und politischen Stabilität der Bundesrepublik bei.

Die Anträge auf Schadensfeststellung nach dem Feststellungsgesetz vom 14. August 1952 wurden von Heimatauskunftstellen, die jeweils für ein bestimmtes Heimatgebiet zuständig waren, begutachtet.

Die gesamten Akten

·         des Hauptamtes für Soforthilfe und des Bundesausgleichsamtes,

·         aller Ausgleichsämter und Heimatauskunftstellen,

·         der Heimatortskarteien der kirchlichen Wohlfahrtsverbände (ca. 22 Millionen Karteikarten mit persönlichen Daten) sowie

·         der Ost-Dokumentation

werden vom Lastenausgleichsarchiv verwaltet und der wissenschaftlichen Forschung zugänglich gemacht.


Die Ost-Dokumentation enthält unter anderem

·         Gemeindeseelenlisten (zum Teil mit Ortsplänen) mit Angaben über den jeweiligen Bevölkerungsstand vor der Vertreibung.

Die nach Heimatorten erfassten Unterlagen (Anträge, Fluchtberichte usw.) sind oft noch in Sütterlinschrift geschrieben.

Das Lastenausgleichsarchiv des Bundesarchivs ist seit 1999 im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses der Stadt Bayreuth untergebracht. Auf 29.000 laufenden Metern sind alle Akten/Unterlagen archiviert.

Jedermann kann nach vorheriger Anmeldung dieses Archivgut nutzen. Der Benutzersaal ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 15 Uhr, geöffnet. Kosten entstehen im Allgemeinen nicht.

 

Anschrift:

Lastenausgleichsarchiv

Dr.-Franz-Straße 1

95445 Bayreuth

Tel.: 09 21 / 46 01-0

Fax: 09 21 / 46 01-111

E-Mail:  laa@barch.bund.de

Internet: www.bundesarchiv.de

 

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Zentrales Standesamt in Berlin

 

Anschrift

Standesamt I Berlin

Rückerstr. 9

10119 Berlin

Tel.: 030 / 90207-0

 

An dieses Standesamt können Anfragen gerichtet werden bezüglich Personenstandsurkunden von Geburten, Eheschließungen und Sterbefällen, die ab dem 1.10.1874 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten eingetreten sind.

Hier wird auch zentral für die Bundesrepublik Deutschland das Buch für Todeserklärungen geführt.

Bei Anfragen ist anzugeben, welches verwandtschaftliche Verhältnis zu der gesuchten Person besteht, bzw. wozu die Urkunden benötigt werden.

Wartezeit ca. 4 Wochen.

 

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Erste Absolventen an der „Dreiländer-Universität Neiße“

 

Die tschechisch-polnisch-deutsche „Neiße-Universität“ hat ihre ersten Absolventen. Tschechien, Polen und Deutschland bilden gemeinsam junge erfolgreiche Menschen im Bereich „Informations- und Kommunikationsmanagement“ aus.

Die Neiße-Universität wurde im Jahr 2001 gegründet. Damals begannen die ersten 27 Studenten/innen an der TU Liberec/Reichenberg (Tschechien) zu studieren und verbrachten danach jedes Studienjahr in einem anderen Land, an der TU Wroclaw/Breslau (Polen) und

an der FH Zittau/Görlitz (Deutschland).

Der Lehrbetrieb wird in englischer Sprache durchgeführt. Ein 10-wöchiger Vorbereitungskurs in Englisch findet jeweils an der TU Liberec/Reichenberg statt.

Am 15. Juli 2004 bekamen 23 Studenten/innen ihre Hochschuldiplome. Es waren 10 deutsche, 10 polnische und 3 tschechische Studenten. Im Herbst 2004 haben weitere 2 tschechische Studentinnen ihre Prüfungen abgelegt.

Einen größeren Zulauf von Studenten/innen verspricht sich die „Dreiländer-Universität Neiße“ dadurch, indem sie neue internationale Studiengänge vorbereitet.

Die trinationale Universität ist im Internet unter www.neisse-uni.org  zu finden

 

 

 
 
 
 
 
 
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